Meine Ferienwohnung in Rio de Janeiro

   

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(Pode ler ese texto tamben en Portugues.)
Besuche auch unser Gästebuch.

 

Zwischen dem Zuckerhut und dem

Einkaufszentrum Rio Sul
am Kokos-Stand von Luis und Jamil vorbei,
wo ich mich hie und da erfrische,
befindet sich meine Ferienwohnung unter Avocado- und Mangobäumen
mit Aussicht auf das Fussballfeld del Blindeninstituts.

Hier wohnen meine Freundin Maria und ihre Wachhunde Snoopi und Baronesa, die die Wohnung viel sauberer hinterlassen, seit seit sie durch das Loch in der Wand schlüpfen und
auf der Terrasse "spazieren" können.

Der Eingang der Wohnung führt in die Stube.

Über einer kurzen Treppe kommt man auf einen Zwischenboden, wo sich die Türe zur Terrasse befindet und nach einer weiteren kurzen Treppe findet man nebeneinander

das Schlafzimmer,
die Küche, und
das Gästezimmer.

(Wenn Maria Besuch von einem Paar bekommt, zieht sie manchmal in dieses Zimmer und überlässt den Gästen das Zimmer mit dem breiten Bett.)

Neben der Treppe befindet sich auch das WC und die Dusche.

(Ich zeige dieses Bild, damit man sich ein Bild machen kann, wie einfach das WC und die Dusche sind. Damit es nicht ganz so langweilig ist, habe ich eine Foto von Maria im Badetuch genommen. Ungücklicherweise gibt es immer wieder Dummköpfe - nicht nur Männer, die deswegen denken Maria sei einfach zu haben, wie einige Frauen, die an der Copacabana nach Männern Ausschau halten. Dem ist nicht so! Darum habe ich aus dem Bild einen Teil herausgeschnitten, der weniger zeigte als jede Werbung.)

Mit den Nachbarn mache ich manchmal Spaziergänge, z.B. auf den ersten Hügel vor dem Zuckerhut, wo auch die Gondelbahn hinauffährt, oder, wie hier, zum Fischerhafen von Urca und

zum Strand Praya Vermelha,
wo die Fischer die Netze wie ein Lasso auswerfen. Mit Können und etwas Glück sind mit einem Wurf gleich 20 Sardinen und Sardellen im Netz, ich selbst habe jedoch nur einen Krebs herausgezogen. Je später der Abend desto besser der Fang.

Die Sardinen müssen dann geputzt werden und kommen dann auf den Grill.
Hier haben wir jedoch vor den Sardinen mit einer Menge Fleisch angefangen. Luis kümmert sich um den Grill und bekommt dafür von den andern Bier. Das Fleisch wird meistens bezahlt indem alle ein paar Real beisteuern.
Die Musik ist laut und Serafin schlägt dazu auf der Bierbüchse.
Tatila verkauft das Bier, die Flasche Antartica zu R$1.80. Er hat auch tanzenderweise alles unter Kontrolle.
Nur bei Jamil ist man nicht sicher, was ihn mehr verwirrt. Maria oder das Bier?
Wegen dem Frauenüberschuss in Brasilien muss ich manchmal mit zwei Frauen tanzen.
Der beste Tänzer ist João. Er hat im Moment jedoch keine Zeit,
so muss ich mit allen Puppen tanzen und Maria photografiert mich, wobei sie mir immer den Kopf abschneidet. Dafür
zeige ich hier Maria ohne Kopf am Strand zwischen Leme und Copacabana. Dieser Strand ist von der Wohnung zu Fuss in 20 Minuten erreichbar.

Seit ich diese Homepage gemacht habe, hat sich vieles verändert. Maria hat geheiratet und einen Sohn bekommen. Im Moment habe ich keinen Kontakt mehr mit ihr. Von Freunden habe ich gehört, dass sie bei ihrem Mann im Stadtteil Botafogo wohnt, und dass sie die Wohnung, die ich mit ihr habe, vermietet hat.

Die Leute im Quartier sind alle so freundlich, wie ich es sonst kaum wo angetroffen habe, und darum vermisse ich sie auch, aber wenn ich etwas genau wissen will, weiss jeder überhaupt nichts. Keiner will Informant sein.

 

Meine Idee Maria Gäste zu schicken und ihr damit einen Zusatzverdienst zu ermöglichen, hat nie so richtig funktioniert, besonders als ich mich nicht mehr bemühen konnte, Gäste zu finden. Die Nachbarin Yvonete hat aber meine Idee aufgegriffen. Sie bietet heute ein Gästezimmer an. Es wird im Reisetagebuch von Erich empfohlen.  Die folgenden Informationen lasse ich hier, damit man sieht wie es mein Gästezimmer hätte funktionieren sollen, und auch falls sie plötzlich wieder benötigt werden. Es kann sich ja vieles wieder ändern.

Für die, die schon bei Maria waren, gibt es auch ein Gästebuch und Diskussionsforum.

Maria hat gerne ein bis zwei Gäste, die bei ihr Ferien machen. Für Zimmer mit Frühstück verlangt sie umgerechnet €14 für eine Person, oder €22 für zwei Personen (50% mehr vom 20. Dezember bis zum 3. Januar, und auch von 3 Tage vor bis 3 Tage nach dem Carneval). Maria kann auch recht gut kochen und auf Wunsch geschmackvolle, brasilianische Gerichte zubereiten. Nach Möglichkeit holt sie ihre Gäste beim Einkaufszentrum Rio Sul vom Flughafenbus ab (10 Minuten zu Fuss) und wenn sie Zeit hat begleitet sie ihre Gäste auf ihren Auflügen durch Rio. Wenn du bei Maria Ferien machen möchtest, erkundigst du dich nach der Verfügbarkeit am besten per Email an. Sollte das nicht klappen, kannst du auch Maria direkt anrufen. Sie spricht aber nur Portugiesisch (3873 0091, Handy: 9664 8912).

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16-Januar-2007


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